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Gründe fürs Fasten

Gesundheit und Wohlbefinden
53%
Alte Gewohnheiten ändern
47%
Religiöse Gründe
27%
Konsumkritik
20%
Quelle: YouGov Meinungsforschungsinstitut

Wusstest Du schon, dass …

… von denen, die schon einen Fastenversuch gestartet haben

  • 44% eisern geblieben sind,
  • 42% schwach wurden,
  • 14% komplett abgebrochen haben.

Quelle: YouGov Meinungsforschungsinstitut

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Monika W.
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Bernd S.
Die Begleitung von Fasten & Entschlacken während meiner Fastentage war sehr professionell. Ich habe mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich werde Euch gerne weiterempfehlen. Bernd S.

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Fasten: Warum ist es sinnvoll?

In jungen Jahren kannst Du Dir erlauben, Deinen körperlichen oder seelischen Bedürfnissen und Deinem Appetit zu folgen. Je älter Du wirst, desto mehr musst Du auf Deinen Körper achten. Versäumnisse bekommst Du schnell zu spüren.

Obwohl Du vielleicht glauben möchtest, dass Dein Körper auch mit 70 Jahren noch jung, dynamisch und fit ist, ist das nur gefühlt der Fall. Was in Deinem Körperinneren der „Status quo“ ist, weißt Du wahrscheinlich nicht. Die Verdauungsorgane schuften – von Dir unbeobachtet – vor sich hin. Sie erhalten kaum Unterstützung. Darmpflege ist auch für Dich ein Fremdwort.

Oft mutest Du Deinen Organen Unbekömmliches zu. Du fütterst sie mit wertloser, belasteter und industriell verarbeiteter Nahrung. Bei Sodbrennen oder Leberstörungen änderst Du Deine Ernährungsweise nicht. Obwohl Darmpflege, Schonkost und Leberwickel sinnvoll wären, unternimmst Du wie viele anderen auch wahrscheinlich nichts. Bestenfalls erinnerst Du Dich an ein Medikament aus der TV-Werbung, das schnelle Abhilfe verspricht. Du isst, was Dir schmeckt – unabhängig vom Vitalstoff- oder Schadstoffgehalt.

Warum solltest Du Deinen Körper entschlacken und entgiften?

Erstickt von

  • Eiweißüberschüssen aus Fleisch und Milchprodukten
  • zu viel Zuckerhaltigem
  • Salzüberschüssen
  • hochkalorischen Sättigungsbeilagen
  • und ungesunden Fetten,

legt Dein Organismus Halden von überschüssigen Kalorien als Notpolster an. Arterien und Organe bekommen buchstäblich ihr Fett weg. Diäten und Abnehmtipps rücken in Dein Blickfeld. Überschüsse an Zucker landen im Blut. Damit bescherst Du Deiner Bauchspeicheldrüse und Deinen Entgiftungsorganen Überstunden. Derweil rettet sich Dein Organismus dadurch, dass er den zunehmenden Vitalstoffmangel irgendwie ausgleicht, um einen reibungslosen Betrieb aufrecht zu erhalten. Fehlendes Kalzium besorgt er sich beispielsweise aus Zähnen und Knochen. Dein Körper dürstet nach jedem Schluck Wasser, den er für seine komplexen Aufgaben benötigt. Stattdessen bekommt er häufig Softdrinks, entwässernde Getränke oder Alkoholika.

Ausgleich schaffen: Abnehmen, Entschlacken und den Körper entgiften

Hin und wieder durch eine Fastenkur einen Ausgleich zu schaffen und damit zu entschlacken und zu entgiften, ist sehr sinnvoll. Dem ständigen Überschuss auf der einen und dem Mangel auf der anderen Seite solltest Du entgegentreten. Gesunde Ernährung ist lebenswichtig. Da sie aber nicht immer gelingt, kannst Du mit einer Heilfastenkur oder durch andere Maßnahmen zum Entschlacken einen Ausgleich schaffen. Du kannst durch Sport oder Nahrungsergänzung Deine Fettverbrennung ankurbeln. Fastenwandern oder ein Fastenurlaub in anregender Umgebung erleichtern das Entschlacken und den zeitweiligen Nahrungsverzicht.

Wenn Dir keine gesunde Balance im Ernährungsverhalten gelingt, krankt Dein Körper zunehmend. Auch über das Trinkwasser solltest Du Dir mehr Gedanken machen. Wasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel, die Du zu Dir nehmen kannst. Wenn Du Wasser im Rahmen einer Fastenkur zusammen mit Glaubersalz einnimmst, leitest Du damit freiwillig eine Entschlackung und Entgiftung ein. Als Hydrotherapie oder Thalasso-Anwendung hilft Wasser, Krankheiten zu heilen.

Wieso ist Trinkwasser so wichtig für die Gesundheit?

Es ist interessant, wie wenig uns Wasser als wichtigstes Lebenselixier bewusst ist. Wir schätzen im Sommer ein Bad im Meer, genießen kühle Kneippgüsse und trinken gerne mal ein Wein-Schorle. Für Deinen Organismus ist Trinkwasser so wichtig, dass Du nach vier Tagen ohne Flüssigkeitszufuhr verdursten würdest. Vor allem ältere Menschen trinken zu wenig.

Nicht nur die Zell- und Hautalterung wird vom Wassermangel erheblich beeinflusst, sondern auch die geistigen Fähigkeiten. Trinkwasser kann den Körper entschlacken. Es gehört darum fest in jeden Fastenplan. Geistige Frische, Wachheit oder Konzentrationsfähigkeit und das Trinken von ausreichend Wasser bedingen einander. Es ist darum nicht egal, was Du trinkst. Sei Dir dessen bewusst, da es im Alltag schnell untergeht. Wichtig ist es, täglich eine ausreichende Menge an Wasser zu trinken. Was der Organismus

  • zur Verdünnung und Entsorgung von Säuren und chemischen Spaltprodukten
  • zum Transport von Vitalstoffen in die Zelle
  • zum Entgiften aufgenommener Toxine
  • zur ausreichenden Versorgung des Gehirns
  • zur Darmpflege
  • oder zur Ernährung der Hautzellen

benötigt, bezieht er aus reinem Trinkwasser. In idealer Form ist es in Mineralwasser, Kräuterbrühe und Kräutertees enthalten. Natürlich ist auch in Bier, Kaffee, Cola und Schwarztee Wasser enthalten. Aber hier liegt es nicht in sofort verwertbarer Form vor.

Eines ist interessant: Würden Trinkwasser und Mineralwasser als geheimnisvolle Lebenselixiere beworben, die uns jung, vital, gesund und schön erhalten, würden wir jedes Süßgetränk stehen lassen. Du würdest die Darmpflege, das Entschlacken und die Leberentgiftung wichtiger nehmen. Du würdest öfter den Körper entsäuern, die Nieren durchspülen und den Organismus mit einer Detox-Kur entlasten.

Gifte gezielt aus dem Körper abführen durch eine Fastenkur

Dein Organismus kann diverse Gifte aus Umwelt und Nahrung durch Gegenmaßnahmen unschädlich machen, ausscheiden oder abspeichern. Das gilt allerdings nur, solange alle Organ-Systeme hundertprozentig funktionieren. Außerdem müssen die Toxine in tolerierbarer Dosis aufgenommen werden. Ob das der Fall ist, weißt Du leider nie. Die Toleranzgrenzen sind individuell verschieden. Die gesetzlich festgelegten Grenzwerte unterliegen verschiedenen Interessengruppen, dienen daher nur sehr eingeschränkt zur Orientierung.

Man glaubte früher, wenn man täglich nur relativ kleine Dosen Alkohol, Nikotin, Feinstaub, Pestizide oder Antibiotika zuführt, schadet das nicht. Das ist leider ein Irrglaube. Fakt ist, dass es auch durch kleine Toxindosen auf lange Sicht zu Schadstoff-Anreicherungen, Immunschwächung, Leberstörungen oder Organschäden kommen kann. Als Vorhut schwerer Erkrankungen entstehen

  • unbemerkte Nährstoff-Defizite
  • organische Funktionsstörungen
  • Dysbalancen auf der Zellebene
  • Antibiotika-Resistenzen
  • Lebensmittel-Unverträglichkeiten
  • oder Allergien.

Ursachenforschung betreiben moderne Mediziner nur selten. Sie interessieren sich meist nur für die Symptombeseitigung. Was sie praktisch niemals verordnen, sind milde Abführmittel wie Glaubersalz oder Anwendungen mit Apfelessig. Beide können dazu beitragen, dass das Fasten oder Entschlacken erfolgreich verläuft.

Fasten und Detox-Kur für Zuhause

Die Auswirkungen eventuell aufgenommener Toxine kannst Du zum Teil selbst abmildern, indem Du beispielsweise durch unseren angeleiteten Fastenplan entgiftest. Jede befolgte Heilfasten-Anleitung, jedes Entschlacken und jede Detox-Diät dient der Gesundung des überlasteten Organismus. Auch bestimmte Abnehmtipps können durch den Abbau von eingelagerten Fettpolstern zu Deiner Entgiftung beitragen.

Bei einer schonenden Gewichtsreduktion werden auch Toxine ausgeschieden. Wenn Du besonders schnell abnehmen möchtest, erlebst Du anschließend den Jojo-Effekt. Bei Crash-Diäten kann es außerdem zu einer Toxin-Überflutung kommen. Indem wir die Fettverbrennung ankurbeln, sorgen wir für nachhaltige Entlastung. Hausmittel wie Leberwickel, homöopathische Globuli bzw. Flüssig-Präparate aus der Homöopathie oder Mariendistel-Präparate können schonend die Leber entgiften.

Durch Verzicht auf Säurebildner kannst Du den Körper entsäuern. All diese Maßnahmen halten Dich langfristig gesund. Ob ärztliche Aufsicht sinnvoll ist oder ohne Begleitung auskommst, bestimmen Dein Alter, Deine Erfahrung und Dein allgemeiner Gesundheitszustand.

Exkurs: Wodurch entsteht eine seelische und geistige Vergiftung?

Interessant ist die Frage, inwieweit uns heutzutage geistige oder seelische Gifte zu schaffen machen. Es lohnt sich, dieser Frage nachzugehen. Du findest vielleicht heraus, dass wir vieles nicht (mehr) als Gift verstehen.

Zwei Beispiele illustrieren das: Nikotin ist in geringer Dosis ein tödliches Gift. Raucher haben ihren Körper langsam daran gewöhnt und sind nun süchtig danach. Das bedeutet keineswegs, dass ihr Organismus mit Nikotin umgehen kann. Er wird aber nicht gefragt. Ebenso fragt niemand Deine Seele, wenn Du Mobbing, familiären Konflikten, jugendlichem Aggressionspotenzial oder beruflichem Dauerstress unterliegst. Du gewöhnst Dich notgedrungen mit der Zeit daran.

Der historische Buddha erkannte schon vor 2500 Jahren: Jede Ursache hat Auswirkungen. Jede Auswirkung erzeugt neue Ursachen. Beim Fasten oder beim Entschlacken solltest du Dir die Zeit nehmen, über Dein Leben und Deine Gewohnheiten nachzudenken und diese gegebenenfalls neu festzulegen.

Fasten und Heilfasten für Seele und Geist

Zur Fastenzeit vor Ostern verzichten heute immer mehr Menschen auf bestimmte Nahrungsmittel. Viele von ihnen üben sich auch im Verzicht auf gewohnte geistig-seelische Suchtmittel wie PC-Spiele, Mobiltelefone, Twitter und Facebook. Verzicht auf Nahrung oder Facebook-Kontakte bedeutet, Deinem Suchtverhalten und Deinen Abhängigkeiten nachzuspüren. Deine natürlichen Bedürfnisse können wiederentdeckt und neu ins Leben integriert werden.

Das geschieht auch bei Fastenkuren, beim Entschlacken oder beim gemeinsamen Fastenwandern. Ein Fastenplan klärt nicht nur den Organismus, sondern auch den Geist. Deswegen wurde das Fasten in viele Weltreligionen integriert. Das Fasten erhielt auch außerhalb religiöser Kontexte eine neue Bedeutung. Fasten-Anleitungen, Maßnahmen der Darmpflege und Entsäuerungskuren sind immer häufiger gefragt. Immer mehr Menschen möchten ihren Körper entschlacken und Ballast abwerfen. Glaubersalz oder Basenpulver können dabei helfen.

Unterschied zwischen Entschlacken und Entsäuern?

Der Begriff Entschlackung wird heute anders interpretiert als in früheren Zeiten. Die Redewendung „den Körper entschlacken“ wurde vom Beginn der Industrialisierung beeinflusst. Moderne medizinischen Erkenntnisse besagen, dass es keine „Schlacken“ gibt. Im übertragenen Sinne können wir aber Abfall- und Spaltprodukte, die im Laufe innerkörperlicher Prozesse entstehen, so bezeichnen. Insofern ist der Begriff aktueller denn je. Zu „Schlacken“ werden sie, wenn sie mangels Ballaststoffen und ausreichender Trinkwasser-Aufnahme im Darm im Stau stehen.

Der Begriff Entsäuern hat in neuerer Zeit einen Bedeutungszuwachs erlebt. Das hat mit unserer industriell verarbeiteten Nahrung zu tun. Wir essen heutzutage mehr Convenience- und Fertiggerichte und zu viele Süßigkeiten. Wir müssen oft mit Kantinenessen vorliebnehmen. Wir begnügen uns mit Imbiss-Gerichten, Fast Food oder Bäckerei-Snacks. Darüber vergessen immer mehr junge Menschen den Wert von Pellkartoffeln, Vollkornreis und Frischgemüse. Übersäuerung ist eine Volkskrankheit, gefolgt von Diabetes Typ 2. Dass regelmäßiges Entschlacken, Entgiften und Entsäuern dem zunehmenden Schlacken- und Säurestau entgegenwirken kann, erkennen wir oft erst spät im Leben.

Die Folgen unserer ungesunden Lebensweise abmildern

Es ist bei einer fehlgesteuerten Ernährungs- und Lebensweise langfristig nicht damit getan, Dragees gegen Sodbrennen oder ein Basenpulver zu sich zu nehmen. Was die TV-Werbung als wirksames Gegenmittel gegen Übersäuerungs-Beschwerden propagiert, dient der Gewinnmaximierung einer boomenden Industrie, die von unseren Ernährungssünden profitiert. Dein Organismus profitiert davon, wenn Du Dich mit den Themen Fasten oder Entschlacken, mit Maßnahmen der Darmpflege oder dem Leber entgiften näher befasst. Du wirst feststellen, dass das spannend ist. Du kannst mit

  • einer längeren Fastenpause
  • Leberwickeln, Glaubersalz und Apfelessig
  • einer schonenden Entgiftungskur
  • regelmäßiger Entsäuerung
  • beim Abnehmen mit Schüssler-Salzen
  • regelmäßigem Basenfasten
  • oder einer schonenden Detox-Kur

jederzeit Gegenmaßnahmen ergreifen. Hilfreiche Unterstützer sind die Homöopathie und die Naturheilkunde. Durch sie wird auch das Abnehmen leicht gemacht. Nach dem Basenfasten machst Du eine gute Figur! Mit unserer Fasten-Anleitung gelingt Dir ein gesundheitlicher Neustart.

Zu Hause Fasten mit Heilfasten-Anleitung

Sobald Du Dich für das Fasten oder Heilfasten entschieden hast und etwas für Dich und Deinen Körper tun möchtest, sind alle weiteren Schritte ganz einfach. Auf unserer Website findest Du nicht nur alle wichtigen Informationen rund um die Themen Fasten, Heilfasten, Entschlackung, Entsäuerung und Entgiftung, sondern auch eine detaillierte Heilfasten-Anleitung für jeden Fastentag zu Hause mit vielen wertvollen Tipps und Tricks. Unser Fastenteam begleitet Dich somit umfassend und kompetent bei der Erreichung Deines Fastenziels und in Deiner Fastenzeit. Ein Newsletter rundet unser Angebot ab und liefert Dir wertvolle Hinweise rund um das Thema Fasten. Deine Fastenkur lässt sich damit auch zu Hause problemlos bewerkstelligen.

Basenfasten und Heilfasten als moderne Therapiemaßnahmen?

Zu Beginn der Menschheit gab es nie ausreichend Nahrung und Jagdbeute. Der Mensch überlebte ohne Schweinemast, Obstplantagen und genmanipulierten Getreideanbau. Alle Erdenbürger mussten zu bestimmten Zeiten Hunger ertragen. Basenfasten war normal und Übergewicht unbekannt. Ethnologen, die sich intensiv mit der „Ethnologie der Ernährung“ befasst haben – beispielsweise Marvin Harris – haben faszinierende Erkenntnisse zum Thema zusammengesammelt. Die meisten Naturvölker mussten weite Wege gehen und lernen, Nahrungsquellen zu finden. Es lag nahe, sesshaft zu werden und sich mit Viehzucht und Getreideanbau zu befassen. Hungersnöte waren zu biblischer Zeit weithin bekannt.

Das Fasten hatte sich nun in vielen Religionen als bewusster Nahrungsverzicht etabliert. Er sollte Geist und Körper reinigen und läutern. Essen diente dem Überleben, nicht dem Genuss. Natürlich bevorzugte mancher den Griff in den Honigtopf, statt gegrillte Maden zu essen. Damit war jedoch der Grundstein für unser heutiges Ernährungsverhalten gelegt.

Das Fasten erlebte einen Bedeutungswandel. Zunächst wurde es als überflüssige Hungerperiode uminterpretiert, die nur für religiöse Menschen Sinn ergab. Bei Hofe frönte man zu jeder Jahreszeit ungeniert Sinnenlust und Völlerei. Das gemeine Volk darbte mangels Verdienstmöglichkeiten und Landbesitz. Wozu hätte man fasten wollen?! Die einen verwalteten den Überfluss, die anderen den Mangel – beides keine Motivation, es mit dem bewussten Essensverzicht oder einer Heilfastenkur zu versuchen. Könige wollten nicht schnell abnehmen. Körperliche Fülle assoziierte Macht. Gewichtsreduktion hätte einen Verlust von Ansehen nach sich gezogen.

Neue Bedeutung für das Fasten

Einige Jahrhunderte später wurde die Fastenkur als Heilmaßnahme für Kranke wiederentdeckt. Heilfasten nach Buchinger wurde ebenso bekannt wie die Mayr-Kur. Heutzutage erleben Fastenwanderungen oder Fastenurlaube einen Boom. Hier bahnt sich anscheinend ein tief liegendes menschliches Urbedürfnis seinen Weg zurück. Das ist auch gut so, denn Völlerei ist bei zivilisierten Völkern längst Alltag geworden.

Wir verzehren häufig mehr Kalorien, als wir verbrennen. Unser unersättlicher Appetit wird zunehmend von der Industrie ausgenutzt. Frustessen und kulinarischen Liebesersatz kennt jeder. Wir essen oft aus Langeweile. Koch-Shows und Diäten zur Gewichtsreduktion haben Hochkonjunktur. Chronischer Bewegungsmangel ist normal. Adipositas ist eine Volkskrankheit. Mit regelmäßigem Fasten lässt sich das ständige Hungergefühl nach und nach regulieren.

Unangenehme Begleiterscheinungen der Fastenkur

Wenn Du in den ersten Tagen der Fastenkur körperliche Beschwerden hast, weist das auf Übersäuerungsprobleme, latente Vergiftungen oder einen Schlackenstau hin. Solche Begleitbeschwerden können mithilfe von Massagen, Ruhe, Homöopathie, Schüssler Salzen oder leberstärkenden Naturheilkunde-Maßnahmen behoben werden. Danach tritt ein bisher ungekanntes Wohlgefühl ein. Fasten- und Entgiftungskuren sind also sinnvolle Maßnahmen.

Fastenkurse und Detox-Kuren boomen, weil wir uns latent unwohl fühlen, ohne die Ursachen benennen zu können. Vergessen ist alles, was unsere Großmütter einst hochhielten. Wir singen wider besseren Wissens das Loblied auf den Überfluss. Das Schlaraffenland ist unser Lieblingszustand geworden. Aber: Menschen anderer Völker leiden immer noch Hunger. Bei uns im Schlaraffenland hungern sich Models und Magersüchtige vor vollen Tellern zu Tode. Vieles im Leben ist absurd und paradox.

Detox-Kuren – nur eine Modeerscheinung?

Zu unterscheiden sind echte Entgiftungskuren von dem, was wir als Detox-Diät kennen. Echte Entgiftungskuren sind beispielsweise der Alkohol- oder Drogenentzug. Bei der Detox-Kur geht es mehr um das Entgiften, Entsäuern und Entschlacken, das durch akute oder chronische Ernährungsfehler entstanden ist. Diese beheben wir

  • mit vorwiegend basischer Ernährung
  • durch gezielte Gewichtsreduktion
  • durch Ausgleich von bereits vorhandenen Vitalstoffdefiziten
  • durch den Abbau eingelagerter Fettpolster
  • oder durch eine Leber- und Darmentlastung.

Die Industrie versorgt uns mit entsprechenden Produkten. Wir können alles zu Detox-Tee, Basenstrümpfen oder Detox-Diätplänen in Frauenzeitschriften finden. Anscheinend haben moderne Menschen ein tief sitzendes Bedürfnis, Ballast abzuwerfen und ihr Lebensgefühl zu restaurieren. Unser modernes Leben ist ungesund. Aussteigen können wir aber nicht so leicht. Wir haben Lebensmittelskandale satt, sehen aber kaum Alternativen zur modernen Produktionsweise.

Alte Ernährungsgewohnheiten ablegen

Die Fastenkur ermöglicht Dir ein zeitweises Aussteigen aus eingeschliffenen Verhaltensweisen. In der Fastenkur kannst Du verlorene Energien regenerieren und nebenbei ein paar Pfunde verlieren. Sie gibt Dir zudem die Zeit, Deine Ernährungsgewohnheiten zu überprüfen und nach dem Fasten umzustellen. Kochbücher über vegane Ernährung inspirieren Dich vielleicht, ausschließlich mit frischen Lebensmitteln zu kochen. Auch das entgiftet, denn frisch Gekochtes enthält keinerlei

  • Aromen
  • Feuchthaltemittel
  • Farbstoffe
  • Zuckeraustauschstoffe
  • Verdickungsmittel
  • Konservierungsstoffe
  • oder Emulgierungshilfen.

Du entdeckst durch das Fasten, was an Deiner täglichen Nahrung überflüssig und sogar schädlich ist. Du fühlst Dich plötzlich rundherum wohl. Die gefürchteten Hungergefühle sind erstaunlich klein. Auftretende Beschwerden deuten meist an, dass diese Maßnahmen dringlich nötig waren.

Schnell abnehmen oder die Leber entgiften

Fitness ist unter Hollywood-Schauspielern und Models eine Pflichtübung. In den USA konsumieren immer mehr Promis „Green Smoothies“ und Detox-Säfte. Sie möchten gesund abnehmen. Hollywood-Stars verzehren zeitweise nur Minimalportionen Salat oder gedünstetes Gemüse, um schlank und vital zu bleiben. Eine Detox-Diät hilft dem Organismus, gesund und leistungsfähig zu bleiben. Entsagung kann bereichern!

Die Detox-Kur dient der Darmpflege sowie der Entschlackung, der Entlastung der Nieren und der Leber samt der darauf sitzenden Galle. Sie befreit das Lymphsystem und die Hautzellen von Toxinen. Außerdem wird so das Abnehmen leicht gemacht. Regelmäßiges Entgiften regt den Stoffwechsel zur Ausscheidung an. Unterstützen kann man das mit moderatem Ausdauersport, beispielsweise mit Schwimmen oder Walken. Viel Schlaf ist beim Fasten und Entschlacken ebenfalls hilfreich. Am wichtigsten aber ist es, viel Wasser zu trinken, um die Ausscheidung zu beschleunigen.

Ungesunde Nahrung hemmt den Energiefluss

Die Verdauung nach üppigem Fleischgenuss macht stundenlang müde. Gemüse und Obst sind Fitmacher. Verteilt man sie gut über den Tag und verzichtet auf alles, was industriell produziert und stark verarbeitet ist, macht man bereits eine kleine Detox-Diät. Sie wird meist auf drei oder fünf Tage begrenzt und kann jederzeit wiederholt werden. Wer sich zweimal pro Jahr eine körperliche Reinigung und Entschlackung gönnt, isst anschließend bewusster. Regelmäßiger Fastenurlaub, bewusste Darmpflege und zeitlich begrenzte Detox-Kuren halten fit und verlängern das Leben.


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