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Entsäuerungskur

Wichtig für die Entsäuerung und die Zeit danach ist eine konsequente Ernährungsumstellung zum Basischen hin. Dadurch nimmst Du automatisch weniger säurehaltige Nahrung auf und bildest auch weniger Säure als Spaltprodukt der Verdauung.

Was ist säurehaltige Nahrung?

EntsäuerungskurVorzuziehen sind neutrale bzw. basenbildende Lebensmittel. Bis zu maximal 30 Prozent Säurebildner darfst Du täglich zu Dir nehmen. Dabei solltest Du saure Lebensmittel nicht mit säurebildenden verwechseln. Ein saures Lebensmittel wie die Zitrone, die rote Johannisbeere oder die Stachelbeere ist basisch. Da man es wegen des hohen Säuregehalts aber mit viel Zucker verarbeitet, sind alle Produkte daraus dann Säurebildner.

Zu beachten sind auch industriell verarbeitete Lebensmittel und Getränke, die häufig mit Ascorbinsäure konserviert werden. Auch dies kann den Säurehaushalt zusätzlich belasten und die Säure-Basen-Balance gefährden. Die Ausgewogenheit der verzehrten Kost ist wichtig.

Ganz auf Säurebildner zu verzichten, ist nicht sinnvoll. Das Verhältnis zwischen Säuren und Basen sollte bei 30:70 liegen. Ist das Achten auf eine optimale Ernährung aus beruflichen Gründen einmal nicht möglich, stehen verschiedene pulverförmige Basenpräparate zur Verfügung. Sie sollten ausgewogen abgemischt sein, eine ausreichend hohe Säurebindungskapazität und ein sinnvolles Kalzium-Magnesium-Verhältnis besitzen. Der Verzicht auf Aromastoffe, Farb- oder Konservierungsstoffe ist auch hier sinnvoll.

Mögliche Entsäuerungsmaßnahmen

Mit Teststreifen kannst Du den pH-Wert Deines Blutes regelmäßig überprüfen. Zur konsequenten Entsäuerung sind weitere Maßnahmen wichtig. Zu ihnen gehören

  • eine hohe Flüssigkeitsaufnahme durch kohlensäurefreies Trinkwasser
  • basische Wickel und Bäder
  • viel Bewegung zur Entlastung von Kohlendioxid in der Lunge
  • Saunagänge oder schweißtreibende Sportarten zwecks Säureausscheidung über die Haut
  • zusätzliche Entsäuerungsmassagen
  • die konsequente Meidung von Stress

Viel Bewegung bewirkt eine deutlich bessere Durchblutung, die den Abtransport von Schlacken und Säuren begünstigt. Schweißtreibende Sportarten oder regelmäßig betriebener Ausdauersport sind also auch zur Entsäuerung empfehlenswert. Basische Bäder und Wickel helfen der Haut, mit den Ausscheidungen aus den abgeleisteten Bewegungseinheiten besser fertig zu werden. Auch beim Fasten und Entgiften können sie ergänzend eingesetzt werden. Basische Bäder sind wohltuend, entspannend und entlasten den Körper.

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