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Gesundheitliche Folgen von Übersäuerung

Ein ständig mit Säuren überflutetes Gewebe meldet sich früher oder später mit bestimmten Beschwerden. Die Folgen derartiger „Überschwemmungen“ im Blutkreislauf oder dem Bindegewebe sind nicht als Krankheit zu sehen. Aber sie begünstigen ein ungutes Milieu, in dem unter bestimmten Bedingungen Krankheiten entstehen können.

Gesundheitliche Folgen von ÜbersäuerungSymptome einer Übersäuerung

Nach Ernährungsfehlern leidest Du möglicherweise an Unwohlsein, saurem Aufstoßen, Sodbrennen, Reflux-Beschwerden, Muskelschmerzen und -krämpfen, Müdigkeit, erhöhter Infekt-Anfälligkeit oder Kopfschmerzen. Du klagst vielleicht über brüchige Nägel, Haarausfall, Mundgeruch, Pickel, Haarschuppen oder Cellulite.

Sie alle können unspezifische Begleitsymptome einer chronischen Übersäuerung sein.

Weitere Folgen einer Übersäuerung

Noch kann die Wissenschaft den Zusammenhang mit einem durch Säureüberschüsse begünstigten Krankheitsgeschehen nicht immer schlüssig nachweisen. Bei Diabetes, Gicht, Osteoporose oder Gallensteinen scheint der Zusammenhang mit einer dauerhaft falschen Ernährungsweise belegbar. Man vermutet jedoch, dass auch die Ursache

  • vieler allergischer Erkrankungen und Unverträglichkeiten
  • der chronischen Polyarthritis
  • der Fibromyalgie
  • sogar der Migräne
  • der Arteriosklerose
  • oder chronischer Schmerzen

in falschem Ernährungsverhalten bzw. im dauerhaften Fehlen eines basischen Milieus zu suchen sind.

Säurebildner als Ursache der Übersäuerung

Bei der Ursachenforschung diskutiert man beispielsweise eine Überlastung der körpereigenen Puffersysteme, die toxische Stoffwechselprodukte „abpuffern“ und binden können. Die körpereigenen Puffersysteme – unter ihnen das Bindegewebe – können gelegentliche Schwankungen des pH-Wertes ausgleichen. Als weitere Säurebildner neben der falschen Ernährung gelten

  • die vorübergehenden Folgeerscheinungen von entgiftenden Diäten und Fastenkuren
  • chronisch mangelnde körperliche Aktivität
  • eine geringe Flüssigkeitszufuhr auf Basis von Trinkwasser
  • chronischer Nikotinmissbrauch
  • häufiger Alkoholgenuss
  • Stress und Ärger
  • oder säurebildende Medikamente.

Die chronische Übersäuerung entwickelt sich meist über viele Jahre hinweg. Sie bleibt erstaunlich lange unbemerkt, wie fast alle ernährungsbedingten Zustände.

Die Vielfalt von Büchern und Online-Artikeln zum Thema „Säure-Basen-Balance“ sagt aus, dass die Übersäuerung ein modernes Problem ist, unter dem viele Menschen leiden. Umso erstaunlicher ist es, dass die Hausärzte auch heute nicht systematisch in ernährungsbedingten Zusammenhängen geschult werden.

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