Deine Nr. 1 zu den Themen Fasten, Entschlacken, Entgiften, Entsäuern und gesunde Ernährung

Begriff Entschlacken

Wir haben es hier mit einem bewussten Reinigungsprozess zu tun, der bereits im indischen Ayurveda hohe Bedeutung hatte. Hier sprach man vom „Panchakarma“. Dieser Begriff umschrieb genau das, was der Erfinder der Fastenkur, Dr. Otto Buchinger, später als „Entschlackung“ bezeichnete.

Der Begriff „Entschlacken“ entstand im beginnenden industriellen Zeitalter und wurde von typischen Bildern dieser Zeit beeinflusst. Medizinisch korrekt ist, dass wir im Normalfall (!) alle Toxine und unbrauchbaren Stoffwechselprodukte ausscheiden – mit Ausnahme derer, die sich irgendwo im Körper einlagern, weil der Organismus sie aus verschiedenen Gründen nicht zeitnah entsorgen kann.

Der Begriff des EntschlackensToxine ausscheiden durch Entschlacken

Manche Toxine – beispielsweise Schwermetalle aus Dentalmaterialien oder Pestizide aus der Tiermast – reichern sich mit der Zeit im Gewebe an. Ohne spezielle Medikamente – z. B. die umstrittenen Chelatbildner – kann ein dentales Schwermetall nicht entfernt werden.

Ähnlich verhält es sich mit den Spaltprodukten und Stoffwechsel-Endprodukten: Die meisten werden zeitnah und fachgerecht vom Organismus entsorgt. Was passiert nun aber, wenn zeitgleich eine chronische Übersäuerung und eine unbemerkte organische Dysfunktionen vorliegen? Dann kann der Organismus seine Arbeit nicht mehr in vollem Umfang leisten. Er behilft sich mit Notlösungen, um seine Funktionstüchtigkeit einigermaßen aufrecht zu erhalten.

Entschlacken: Den Körper von innen reinigen

Man kann ihn an dieser Stelle durch Entschlackung und Fasten unterstützen – vorausgesetzt, man hat Kenntnis von der entstandenen Problemlage. Das ist aber oft nicht der Fall. Der Begriff „Entschlackung“ mag tatsächlich etwas unglücklich gewählt und nicht mehr zeitgemäß sein. Das Bedürfnis der Menschen nach Klärung, Entlastung und Bereinigung macht sich allerdings nicht an Begriffen fest, sondern an dem Gefühl, innere Reinigung zu benötigen. Wie man diese bezeichnet, ist nicht ganz so wichtig.

Im Grunde wissen wir alle, dass wir kein gesundes Leben leben. Wir pflegen vermutlich nie eine konsequent gesunde Ernährung oder ein erstrebenswertes Trinkverhalten. Viele von uns geben zu, auch Seele und Geist mit vielen unguten Dingen zu verunreinigen. Eine Fastenkur zur Entschlackung und Entgiftung verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, dem die Schulmedizin leider ebenfalls kritisch gegenüber steht. Die Zeit wird aber zeigen, dass wir zu einer ganzheitlichen Betrachtung aller körperlichen Vorgänge kommen müssen. Wir wissen bereits heute, dass wir nicht alles mit Pharmazie und herkömmlichen Therapien regeln können. Fastenkuren und Entschlackungstherapien als Humbug zu bezeichnen und ihnen jeden Effekt abzusprechen, geht an den Tatsachen vorbei.

Wenn sich ein nützlicherer und klarerer Begriff als „Verschlackung“ finden ließe, wäre das sicher ein Gewinn. Dann würde man keine wertvolle Zeit mit unsinnigen Diskursen verschwenden, sondern den Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Mit dem Fasten gelingt das Tausenden von Patienten alljährlich.

» weiter zu Was passiert beim Entschlacken?