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Medizinisches Fasten

Neben dem religiös motivierten Fasten, das bereits Franz von Assisi oder indische Yogis kannten, wird der befristete Nahrungsverzicht aber auch medizinisch genutzt.

Medizinisches FastenHeilfasten und Saftfasten dienen der Entschlackung, der Entgiftung oder der Umstimmung eines Organismus, der ernährungsbedingte oder andere Beschwerden aufweist. Man kann heute nicht mehr feststellen, wann im Laufe der Geschichte das Fasten als medizinische Maßnahme das erste Mal eingeführt wurde. Schamanen verfügten nachgewiesenermaßen über das entsprechende Wissen, ebenso wie spätere Ärzte und Naturheilkundler.

Fastende verzichten nach einer gewissen Einstimmung bewusst eine befristete Zeit auf alle festen Nahrungsmittel. Sie nehmen nichts bis auf warme Gemüsebrühen sowie frische Gemüse- und Obstsäfte und Kräutertees zu sich. Alternativ nutzen sie ein modifiziertes Fasten, indem sie nur auf bestimmt Lebensmittel verzichten. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn viele Toxine im Bauchfett eingelagert wurden oder durch das Fasten zu viele Entgiftungssymptome hervorgerufen werden.

Fasten geschieht stets freiwillig

Abzugrenzen ist davon der krankhafte Nahrungsverzicht, beispielsweise die Magersucht. Sie beruht auf einer falschen Sichtweise des Körpers und einem falschen Schlankheitsideal. In der Folge kommt es zu einem zwanghaften Verzicht auf jegliche Nahrungsaufnahme – bis hin zum bewusst in Kauf genommenen Tod.

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