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Was man Fasten nachsagt

In jüngerer Zeit sah sich die Ärztegesellschaft „Heilfasten und Ernährung e. V.“ zu klärenden Gegendarstellungen veranlasst. Der Grund: abstruse Meldungen in der Presse. Fasten mache dick, sei lebensbedrohend oder könne gar mit dem Tod enden, war in der Presse zu lesen.

Aus ähnlich tendenziösen Quellen wird kolportiert, Fleisch sei gesund, Genmais sei vollkommen ungefährlich, Weißzucker mache nicht dick und Stevia sei gefährlicher als Weißzucker. Mit derart haltlosen Behauptungen kann man Menschen verunsichern und irritieren. Dies ist auch gewollt. Hinter so abstrusen Meldungen steht meist eine Interessengruppe, die von der Verunsicherungskampagne profitiert. Fakt ist: Keine der oben genannten Behauptungen ist wahr.

Was man Fasten nachsagtMedizinischer Nutzen des Fastens

Wissenschaftliche Untersuchungen haben immer wieder das Gegenteil bewiesen. Man konnte nachweisen, dass Fasten als wirksame Behandlung bei Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht oder chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Allergien oder Asthma hervorragende Ergebnisse zeigt.

Seit Jahrhunderten bekannt ist auch der geistig-spirituelle Aspekt des Fastens. Er erlebt in der Neuzeit durch tibetisch-buddhistische Priester, die im Westen leben, oder durch eine neue Religiosität der Menschen eine Renaissance. Dass auch die Ärzteschaft das Fasten und andere ernährungsmedizinische Ansätze in neuerer Zeit stärker in den Vordergrund rückt, sagt ebenfalls genug.

Fastenkuren und Schulmedizin

Noch ist die Schulmedizin gegenüber alternativen Heilmethoden kritisch eingestellt. Sie propagiert eine pharmazeutische Lösung für alle Probleme. Der Bereich Ernährungsmedizin wird teilweise noch belächelt. Daran ist die mächtige Pharmaindustrie nicht ganz unbeteiligt. Dennoch kann man feststellen, dass das Heilfasten längst als Prävention- und Rehabilitationsmaßnahme im klinischen Bereich etabliert ist. Modifizierte Heilfastenkuren wie die nach Buchinger haben mit gefährlichen Nulldiäten nichts gemein.

Ärztlich überwachtes Heilfasten kann durch das ganzheitliche Begleitkonzept eine schonende Gewichtsreduktion begünstigen und einleiten. Soweit man weiß, sind noch nie Menschen durch korrekt durchgeführte Fastenkuren gestorben. In Fastenkliniken werden regelmäßig Daten ausgewertet und abgeglichen. Wer die Fastenregeln einhält, darf sich entspannen und muss keine Risiken fürchten.

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